Kann ich jetzt eine Ebene bauen und später eine zweite Ebene ergänzen?

Ja, das ist möglich, sofern dies vorab im Entwurf berücksichtigt wird. Anera setzt dies regelmäßig für Kunden um, die zwar den Platz für zwei Ebenen haben, zunächst aber nur in eine Ebene investieren möchten.

In diesem Fall wird die Konstruktion der ersten Ebene bereits so berechnet, dass sie später eine zweite Ebene tragen kann. Das Bausystem ist darauf vorbereitet: Sobald der Kunde die zweite Ebene wünscht, sind keine zusätzlichen Anpassungen an der bestehenden Konstruktion erforderlich.

Denken Sie an zukünftiges Wachstum? Dann geben Sie dies bei der Anfrage an, damit es direkt in die Berechnung einfließt.

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  1. Was ist der Unterschied zwischen einer kaltgeformten und einer konventionellen Stahlkonstruktion?
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    Bei einer konventionellen Stahlkonstruktion werden warmgewalzte, relativ dicke Stahlträger verwendet, die gesägt, gebohrt und geschweißt und anschließend beschichtet werden, etwa durch Pulverbeschichtung oder Verzinkung. Bei kaltgeformtem Stahl wird vorverzinktes, dünnwandiges Blechmaterial zu offenen Stahlprofilen gewalzt.

    Anera arbeitet so weit wie möglich mit kaltgeformtem Stahl in einer eigenen Systembauweise. Die Profile haben ein festes Lochbild und werden mit standardisierten, von Anera entwickelten Verbindern vollständig verschraubt. Das hat drei Vorteile:

    • Es ist effizienter und damit günstiger;
    • Es ist dank des festen Lochbildes gut wiederverwendbar;
    • Es ist leicht und dadurch einfach zu montieren, auch in geschlossenen Gebäuden, in die keine schweren Hilfsmittel gebracht werden können.

    Es gibt auch Einschränkungen: Kaltgeformter Stahl hat eine geringere Traglast und kleinere Stützweiten als konventioneller Stahl und erfordert besondere Aufmerksamkeit bei der Stabilität. Diese Stabilitätsfragen löst die Engineering-Abteilung von Anera. Ist für eine Anwendung dennoch eine schwerere Konstruktion erforderlich, entscheidet sich Anera für warmgewalzten Stahl oder eine hybride Kombination. Der Maßstab ist immer derselbe: die beste Lösung für die jeweilige Situation.

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  2. Welches Gewicht kann eine Lagerbühne tragen?
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    Das hängt von der Nutzung ab; die Bühne wird entsprechend berechnet. Als Anhaltspunkt aus der Praxis von Anera:

    • Etwa 200 kg/m²: das technische Minimum, rein für Wartungszwecke;
    • Etwa 350 kg/m²: durchschnittlich für industrielle Umgebungen;
    • Etwa 500 kg/m²: durchschnittlich für Lagerung;
    • Etwa 750 kg/m²: bei schwereren Paletten oder wenn Roboter über die Bühne fahren.

    Höhere Belastungen sind möglich und können berechnet werden. Ab etwa 1.500 kg/m² ist das Standard-Bausystem nach Einschätzung von Anera nicht mehr die passende Lösung, und eine konventionelle Stahlkonstruktion liegt näher.

    Bitte beachten: Dies sind Anhaltswerte. Die tatsächlich erforderliche Traglast Ihrer Bühne wird je Projekt bestimmt und festgehalten. Damit auch die Nutzer über die Traglast informiert sind, werden an der Konstruktion Belastungsschilder angebracht, um Unklarheiten zu vermeiden.

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  3. Wird eine Lagerbühne an meinem Gebäude befestigt oder steht sie frei?
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    Die Bühnen von Anera sind freitragend: Sie stehen ausschließlich mit ihren Stützen auf dem Betonboden und sind vollständig selbsttragend, sowohl hinsichtlich der Festigkeit als auch der Stabilität. Sie werden also nicht mit dem Gebäude verbunden.

    Das ist eine bewusste Entscheidung. Ein Gebäude kann sich bewegen (zum Beispiel durch Windeinflüsse), und bei einer Verbindung müsste die Bühnenkonstruktion diese Bewegungen mitmachen können. Zudem ist es oft schwierig nachzuweisen, dass die Gebäudekonstruktion die zusätzlichen vertikalen oder horizontalen Kräfte einer Zwischenbühne aufnehmen kann. Und selbst wenn dies gelingt, muss die Verbindung noch von der Behörde genehmigt werden.

    Eine freitragende Bühne vermeidet diese Komplikationen: Die Konstruktion übt ausschließlich über die Stützen Reaktionskräfte auf den bestehenden Betonboden aus. Damit entsteht eine klare Trennung der Verantwortlichkeiten, und die Projektlaufzeiten verkürzen sich deutlich. Auch lässt sich eine Lagerbühne so leichter an anderer Stelle wiederverwenden.

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  4. Kann meine bestehende Lagerbühne später erweitert oder angepasst werden?
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    Ja. Das Bausystem von Anera ist gerade darauf ausgelegt, dass die Bühne einfach anpassbar ist – ohne Qualitätsverlust.

    Das gilt schon während der Montage: Anera arbeitet häufig in bestehenden Situationen, und wenn sich vor Ort doch etwas im Weg befindet oder knapp nicht passt, kann die Konstruktion direkt angepasst werden. Auch nachträglich ist viel möglich. Möchte der Kunde später beispielsweise eine zusätzliche Treppe oder einen Aufzug durch eine geschlossene Bühne führen, lässt sich eine solche Öffnung relativ einfach herstellen. Eine Erweiterung zur Seite ist ebenfalls gut umsetzbar.

    Eine Erweiterung in die Höhe (eine zusätzliche Ebene obenauf) ist ebenfalls möglich, allerdings nur, wenn dies im ursprünglichen Entwurf berücksichtigt wurde.

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  5. Kann ich jetzt eine Ebene bauen und später eine zweite Ebene ergänzen?
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    Ja, das ist möglich, sofern dies vorab im Entwurf berücksichtigt wird. Anera setzt dies regelmäßig für Kunden um, die zwar den Platz für zwei Ebenen haben, zunächst aber nur in eine Ebene investieren möchten.

    In diesem Fall wird die Konstruktion der ersten Ebene bereits so berechnet, dass sie später eine zweite Ebene tragen kann. Das Bausystem ist darauf vorbereitet: Sobald der Kunde die zweite Ebene wünscht, sind keine zusätzlichen Anpassungen an der bestehenden Konstruktion erforderlich.

    Denken Sie an zukünftiges Wachstum? Dann geben Sie dies bei der Anfrage an, damit es direkt in die Berechnung einfließt.

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  6. Welcher Bodenbelag ist für eine Lagerbühne am besten geeignet?
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    Der Standardbelag bei Anera ist Spanplatte, und nach Einschätzung von Anera ist das für die meisten Kunden auch die funktionalste Wahl.

    Spanplatte ist ein stabiles, konstruktives Material, gut zu verarbeiten, für höhere Belastungen geeignet und der günstigste Belag auf dem Markt. Zudem ist sie gut wiederverwendbar: Alte Spanplatten können zerkleinert werden und dienen als Basis für neue Spanplatten. Die Platten sind mit verschiedenen Deckschichten lieferbar.

    Die wichtigste Alternative ist ein Gitterrostboden. Gitterroste sind deutlich teurer und im Alltag weniger praktisch. Sie werden vor allem dort eingesetzt, wo ein offener Belag erforderlich ist, zum Beispiel:

    • Um im Brandfall Rauch abführen zu können;
    • Um Sprinklerwasser durchzulassen, wenn nur oberhalb der Bühne ein Sprinkler angebracht ist;
    • Wenn kein brennbares Material verwendet werden darf.

    Die Wahl hängt also vor allem von den Brandschutzanforderungen und der Nutzung der Bühne ab.

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